Hey,
es ist wieder so weit. Ein kurzes Update von mir hat es wieder in deinen Briefkasten geschafft. Ich hoffe du hattest einen guten Start in das neue Jahr. Und wir haben den Winter schon wieder hinter uns gelassen.
Im Januar habe ich auf der Neujahrsfreizeit von SoulDevotion mitgeholfen. Kurz gesagt, es war für mich sehr ermutigend und lebensbringend, dabei zu sein und zu sehen wie Gott immer weiter sein Reich hier in Deutschland baut. Und wie wir ihn als Mitarbeiter bestaunen dürfen, in allem was er tut.Direkt im Anschluss hab ich mich auf den Weg nach Holmsted Manor, in Süd England gemacht. Hier ist ein Zentrum von Jugend mit einer Mission, bei dem ich auch früher schon öfters war. Diesmal war das Ziel aber Gespräche zu führen, über eine mögliche gemeinsame Zukunft im Dienst. Die Woche verlief voll von Gottes wunderbaren Leiten und ich war sehr ermutigt.
Danach hab ich mir ein wenig Zeit genommen, alleine vor Gott zu kommen. In erster Linie, um einfach ungestörte Zeit mit ihm zu haben, aber auch um herauszufinden, was denn meine nächsten Schritte so sein werden. Denn unsere vorgeplanten Pläne endeten mit diesem England Trip.Die letzten beiden Jahre waren sehr lebensbringend für mich, doch der drei monatige Wechsel (Hauptsächlich zwischen Brasilien und Deutschland) ist emotional und physisch auch sehr anstrengend. Ich wusste immer, dass dies eine Phase ist, die auch enden wird. Aber immer und immer wieder merkte ich, wie ich mich nach einem festeren Zuhause mit weniger Veränderung sehnte. Die Hauptfrage die sich mir also stellte war, was ist jetzt dran? Denn keines von beidem ist falsch und ich möchte diese Zeit auch für nichts eintauschen. Ich war bereit genauso weiterzumachen, oder auch alle Weichen ganz neu zu stellen. Doch keins von beidem ist passiert.
Ich führte mich nach England geleitet, doch Brasilien und Deutschland sind nicht abgehakt sondern gemeinsam mit England bilden sie ein Dienst-Dreieck. Das bedeutend mein Focus und mein Zuhause sind in England. Und meine Aufgaben hier mit Jugend mit einer Mission. Langfristig ist mein Ziel hier Jüngerschaft und Mitarbeiterausbildung. Doch ich werde weiterhin die Chance haben, nach Brasilien und Deutschland zu gehen und mich dort in den selben Dienst einzubringen.


Ich bin nun einen Monat hier und kann sagen, dass ich einfach am richtigen Platz bin. Es macht mir sehr Spaß mich einzubringen und ich genieße es ein langfristiges Zuhause zu haben. Ich hatte jetzt schon viele Chancen, mich in Menschen zu investieren und nebenbei auch ganz praktisch z.b. bei Gartenarbeiten, in der Buchhaltung oder im Personal Büro einzubringen. Und so bin ich nun wieder in dem Land wo meine Zeit mit Jugend mit einer Mission anfing.
Ein Highlight vor meiner Abreise war noch ein gemeinsamer Familien Ski-Urlaub in der Schweiz, bei dem ich nicht nur den Schnee, mein Element, sondern auch meine Familie einfach genießen durfte. Ein rießen Geschenk!Nächsten Monat geht es dann wieder nach Süd-Afrika zum Männer Einsatz, bei dem es auch noch Plätze frei hat, falls jemand interessiert ist!
Liebste Grüße,
Raphael
Bilder:
Winterlandschaft in Gomaringen bei der Neujahrsfreizeit
Im Schwarzwald in meiner "AlleinZeit"
Mein neues Zuhause - Holmsted Manor
Beim Ski fahren mit meinem Bruder Tobi





trotzdem war es zeitlich fast unmöglich. Mein Kollege hat immer gesagt, es ist ihm sehr wichtig, dass wir auch Spaß gemeinsam haben können. Doch am Ende muss ich sagen, dass der Dienst selber Spaß- und Energiegeber genug war. Deshalb war es auch nicht schlimm dass wir es nur sehr wenig an den Strand geschafft haben. Ich habe auch gelernt, mich selber täglich nach der wahren Quelle auszustrecken und so war das alles nicht so schwer!


Ich helfe hier an einem Kurs (Missão Ekklesia) mit, den wir in einer Gemeinde machen. Das Ziel ist es, die Menschen dazu ermutigen in ihren Stadtteil zu investieren. Die Treffen in den ersten sechs Wochen bestanden aus zwei Unterrichtseinheiten pro Woche, in denen ich unterrichtet habe. Ziel ist es einfach, sich auf Gottes Liebe zu fokussieren. Diese Liebe befähigt und ermutigt uns auch aus dem Gemeindegebäude rauszutreten. Ich habe über Themen wie zum Beispiel Identität, Gottes Stimme und die Herrschaft Jesus in unserem Leben unterrichtet. Die zweiten sechs Wochen bestehen daraus praktisch zu werden! Zum einen bei uns selbst zu sehen wie wir die Mission leben können und uns inspirieren zu lassen. Zum anderen ist unser Ziel- und hier liegt der Schwerpunkt, dass sie ihren eigenen Dienst, ihr eigenes Projekt anfangen, indem sie regelmäßig einer Zielgruppe dienen können.
in seiner Gemeinde gepredigt habe und wie es ihn beeinflusst hat. Es ist echt auch schön zu wissen, dass die Arbeit nicht für nichts ist, sondern Menschen auf ihrem Weg mit oder zu Jesus zu helfen! Als „Gastprediger“ bleibt einem das Privileg zu sehen wie Leben beeinflusst werden zum größten Teil verborgen. Somit ist es umso schöner an den abenden direkt mit Menschen zu sprechen. So erfahre ich, dass die von mir überbrachte Nachricht sie sehr berührt hat und absolut in ihr Leben spricht. Mir selber bleibt dann nichts weiter übrig als diese Ehre an den Papa weiterzugeben. Es bin ja schließlich nicht ich, ich bin ja nur der Postbote! Und gerade wenn man in Leute investiert, ist es als ob man einen sitz in der ersten Reihe hat und Gott beobachten kann wie er sich um seine Geliebten kümmert. Was für ein Privileg.
Auch die Lage hier in der Vila (Stadtteil Vila Kennedy) hat sich wieder beruhigt und außerdem haben wir ein kleines Motorrad für mich besorgen können, nun bin ich flexibler und komme auch mal raus. Dies hilft mir sehr meinen Verstand nicht zu verlieren!








wir durch Geländespiele, Lobpreis, Verkündigung und auch durch eine Seifenrutschbahn mehr von Gottes Liebe erfahren und sie weitergeben durften! Ein anderes Wochenende war hier in Porto Amazonas das “Apfel-Fest” was bedeutete, dass wir in der Bäckerei ganz schön was zu tun hatten. Wir haben den ganzen Samstag Brot für die Stände gebacken. Am Sonntag haben wir dann Essen und Trinken verkauft um Geld für die Einrichtung zu sammeln.

















