Banner

Banner
Showing posts with label Deutsch. Show all posts
Showing posts with label Deutsch. Show all posts

April 17 Newsletter Deutsch

Wednesday, September 27, 2017


Hey,

es ist wieder so weit. Ein kurzes Update von mir hat es wieder in deinen Briefkasten geschafft. Ich hoffe du hattest einen guten Start in das neue Jahr. Und wir haben den Winter schon wieder hinter uns gelassen.

Im Januar habe ich auf der Neujahrsfreizeit von SoulDevotion mitgeholfen. Kurz gesagt, es war für mich sehr ermutigend und lebensbringend, dabei zu sein und zu sehen wie Gott immer weiter sein Reich hier in Deutschland baut. Und wie wir ihn als Mitarbeiter bestaunen dürfen, in allem was er tut.
Direkt im Anschluss hab ich mich auf den Weg nach Holmsted Manor, in Süd England gemacht. Hier ist ein Zentrum von Jugend mit einer Mission, bei dem ich auch früher schon öfters war. Diesmal war das Ziel aber Gespräche zu führen, über eine mögliche gemeinsame Zukunft im Dienst. Die Woche verlief voll von Gottes wunderbaren Leiten und ich war sehr ermutigt.

Danach hab ich mir ein wenig Zeit genommen, alleine vor Gott zu kommen. In erster Linie, um einfach ungestörte Zeit mit ihm zu haben, aber auch um herauszufinden, was denn meine nächsten Schritte so sein werden. Denn unsere vorgeplanten Pläne endeten mit diesem England Trip.
 
Die letzten beiden Jahre waren sehr lebensbringend für mich, doch der drei monatige Wechsel (Hauptsächlich zwischen Brasilien und Deutschland) ist emotional und physisch auch sehr anstrengend. Ich wusste immer, dass dies eine Phase ist, die auch enden wird. Aber immer und immer wieder merkte ich, wie ich mich nach einem festeren Zuhause mit weniger Veränderung sehnte. Die Hauptfrage die sich mir also stellte war, was ist jetzt dran? Denn keines von beidem ist falsch und ich möchte diese Zeit auch für nichts eintauschen. Ich war bereit genauso weiterzumachen, oder auch alle Weichen ganz neu zu stellen. Doch keins von beidem ist passiert.

Ich führte mich nach England geleitet, doch Brasilien und Deutschland sind nicht abgehakt sondern gemeinsam mit England bilden sie ein Dienst-Dreieck. Das bedeutend mein Focus und mein Zuhause sind in England. Und meine Aufgaben hier mit Jugend mit einer Mission. Langfristig ist mein Ziel hier Jüngerschaft und Mitarbeiterausbildung. Doch ich werde weiterhin die Chance haben, nach Brasilien und Deutschland zu gehen und mich dort in den selben Dienst einzubringen.




Ich bin nun einen Monat hier und kann sagen, dass ich einfach am richtigen Platz bin. Es macht mir sehr Spaß mich einzubringen und ich genieße es ein langfristiges Zuhause zu haben. Ich hatte jetzt schon viele Chancen, mich in Menschen zu investieren und nebenbei auch ganz praktisch z.b. bei Gartenarbeiten, in der Buchhaltung oder im Personal Büro einzubringen. Und so bin ich nun wieder in dem Land wo meine Zeit mit Jugend mit einer Mission anfing.
 
Ein Highlight vor meiner Abreise war noch ein gemeinsamer Familien Ski-Urlaub in der Schweiz, bei dem ich nicht nur den Schnee, mein Element, sondern auch meine Familie  einfach genießen durfte. Ein rießen Geschenk!
 
Nächsten Monat geht es dann wieder nach Süd-Afrika zum Männer Einsatz, bei dem es auch noch Plätze frei hat, falls jemand interessiert ist!
Liebste Grüße,
Raphael

Bilder:
Winterlandschaft in Gomaringen bei der Neujahrsfreizeit
Im Schwarzwald in meiner "AlleinZeit"
Mein neues Zuhause - Holmsted Manor
Beim Ski fahren mit meinem Bruder Tobi
Read more »

Deutscher Newsletter Dezember 2016

Thursday, April 13, 2017
Hey,
nun ist es wieder so weit. Letzte Woche bin ich wieder sicher in Deutschland gelandet. Und Weihnachten sowie das nächste Jahr klopfen schon laut an der Türe!

Die letzten Wochen waren wieder eine sehr Gute Zeit in Brasilien! Unser Kurs der Missão Ekklesia hatte weitere gute praktische Einheiten, bei denen wir auch in der Favela (ärmere Bezirk) einen Einfluss haben konnten. In einer schweren Zeit haben wir Hoffnung und Liebe verbreiten können. Und in diesem Zuge konnten wir auch direkt für die Dealer beten! Bei der Abschlussfeier des Kurses konnten wir dann hören wie der Kurs die Teilnehme beeinflusst hat. Dies war sehr ermutigend da alle in ihrem Verständnis der Alltäglichen Mission gewachsen sind.



Persönlich bin ich so glücklich darüber das wir auch eine der Frauen im Kurs dazu gewinnen konnten, Zeit mit den Mädchen zu verbringen während wir mit den Jungs Fussballevangelisation machten. Sie sind nun bei uns an der Schule und basteln. Und alle zusammen können dann die Gute Nachricht hören!


Nach langem versuchen haben wir es letztendlich auch an den Strand geschafft. Es ist schon erstaunlich, wir leben so nah und trotzdem war es zeitlich fast unmöglich. Mein Kollege hat immer gesagt, es ist ihm sehr wichtig, dass wir auch Spaß gemeinsam haben können. Doch am Ende muss ich sagen, dass der Dienst selber  Spaß- und Energiegeber genug war. Deshalb war es auch nicht schlimm dass wir es nur sehr wenig an den Strand geschafft haben. Ich habe auch gelernt, mich selber täglich nach der wahren Quelle auszustrecken und so war das alles nicht so schwer!

Die Sonntage waren so wie auch einige Tage der Woche zum Predigen reserviert. Es ist zwar ganz schön anstrengend und viel Arbeit doch es ist ein wunderschönes Erlebnis sich hinzusetzen und Woche für Woche Gottes Treue zu erfahren. Wie er neue Ideen und Gedanken gibt und mich in der ganzen Vorbereitung unterstützt und am Tag der Predigt Frieden schenkt und durch mich redet. Dafür bin ich sehr dankbar, dass er die ganze Zeit bei allen der vielen Predigten immer und immer wieder treu ist! Er ist ein Gott der vieles kann und vieles tut, nur eines macht er gewiss niemals, uns alleine zu lassen!

Und wie geht es jetzt weiter?
Das ist die Frage die ich mir selber oft stelle und auch viel höre. Und die Antwort ist auch eher einfach. Ich weiß es noch nicht. Ich habe bis Januar noch ein paar Gespräche. Und ich weiß das bis dahin auch nichts vollkommen klar sein wird. Doch ich habe einen wunderbaren Frieden, ich weiß es geht weiter im Dienst und ich weiß es wird gut. Zur richtigen Zeit werden bestimmt die richtigen Türen aufgehen.
Es ist nicht ganz so einfach die verschiedenen Möglichkeiten, wie es weiter gehen könnte, hier aufzuführen, ohne den Rahmen zu sprengen. Deshalb bitte ich einfach um Gebetsunterstützung. Und wenn du möchtest kann ich es dir dann im persönlichen Gespräch erklären!

Aber für jetzt möchte ich dich mit diesem Wunsch verabschieden:
Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wir das Licht des Lebens haben. – Johannes 8:12

Ich wünsche dir, dass du mehr und mehr das wahre Licht erkennen kannst, welches  uns täglich aus unserer Finsternis führt, damit wir nicht mehr im Dunkeln sitzen müssen.
Ein gesegnetes Fest des Lichts und einen guten Rutsch ins Jahr 2017!

Alles liebe,
Raphael

Gottes Wort in den Straßen.


 


Beim verteilen ermutigender Kalender.
Read more »

Deutscher Newsletter Oktober 2016

Thursday, December 22, 2016

Hey,

ich hoffe ihr seid wohlauf, wenn euch dieser Brief erreicht! Mir geht es sehr gut. Das schönste ist zu wissen, dass ich auf jeden Fall am richtigen Platz bin!
Nun ist schon über die Hälfte meiner Zeit hier vorbei und die Tage und Wochen scheinen nur so vorbeizufliegen.

Bis jetzt habe ich es immer noch nicht an den Strand geschafft, was ein Zeugnis vom schlechten Wetter aber vielmehr vom vollen Kalender ist. Speziell die ersten Wochen waren wirklich sehr voll. Nun habe ich aber einen guten Rhythmus gefunden. So finde ich auch immer wieder Zeit für mich und kann mich schnell regenerieren!
 Ich helfe hier an einem Kurs (Missão Ekklesia) mit, den wir in einer Gemeinde machen. Das Ziel ist es, die Menschen dazu ermutigen in ihren Stadtteil zu investieren. Die Treffen in den ersten sechs Wochen bestanden aus zwei Unterrichtseinheiten pro Woche, in denen ich unterrichtet habe. Ziel ist es einfach, sich auf Gottes Liebe zu fokussieren. Diese Liebe befähigt und ermutigt uns auch aus dem Gemeindegebäude rauszutreten. Ich habe über Themen wie zum Beispiel Identität, Gottes Stimme und die Herrschaft Jesus in unserem Leben unterrichtet. Die zweiten sechs Wochen bestehen daraus praktisch zu werden! Zum einen bei uns selbst zu sehen wie wir die Mission leben können und uns inspirieren zu lassen. Zum anderen ist unser Ziel- und hier liegt der Schwerpunkt, dass sie ihren eigenen Dienst, ihr eigenes Projekt anfangen, indem sie regelmäßig einer Zielgruppe dienen können.
Es ist überwältigend zu sehen, wie die Teilnehmer den Unterricht aufgesaugt haben und mit was für einem Elan sie nun praktisch dabei sind. Es macht echt Spaß das zu sehen, zu ermutigen und sie mit einfachen Ideen zur Kreativität anzustacheln.


Ich bin auch viel unterwegs zum Predigen, es ist ein Privileg die Gemeinden hier zu ermutigen und mit ihnen zu vorwärts zu gehen. Einmal sprach einer zu mir, dass ich vor über einem Jahr in seiner Gemeinde gepredigt habe und wie es ihn beeinflusst hat. Es ist echt auch schön zu wissen, dass die Arbeit nicht für nichts ist, sondern Menschen auf ihrem Weg mit oder zu Jesus zu helfen! Als „Gastprediger“ bleibt einem das Privileg zu sehen wie Leben beeinflusst werden zum größten Teil verborgen. Somit ist es umso schöner an den abenden direkt mit Menschen zu sprechen. So erfahre ich, dass die von mir überbrachte Nachricht sie sehr berührt hat und absolut in ihr Leben spricht. Mir selber bleibt dann nichts weiter übrig als diese Ehre an den Papa weiterzugeben. Es bin ja schließlich nicht ich, ich bin ja nur der Postbote! Und gerade wenn man in Leute investiert, ist es als ob man einen sitz in der ersten Reihe hat und Gott beobachten kann wie er sich um seine Geliebten kümmert. Was für ein Privileg.


Auch die Lage hier in der Vila (Stadtteil Vila Kennedy) hat sich wieder beruhigt und außerdem haben wir ein kleines Motorrad für mich besorgen können, nun bin ich flexibler und komme auch mal raus. Dies hilft mir sehr meinen Verstand nicht zu verlieren!

Außerdem freue ich mich natürlich auch immer auf Post. Falls ich für dich beten kann oder du mir einfach sagen möchtest wie es in deinem Leben aussieht schreibe mir doch einfach schnell eine Mail. Danke dass du ein Teil meines Lebens bist!

Bitte betet weiterhin für meinen Dienst hier:
- Dass Gott weiterhin in all den Vorbereitungen ist und durch mich spricht.
- Für Bewahrung.
- Dass er meine Konstante ist inmitten den vielen täglichen Variablen
- Für meinen Freund Henrique, er ist einer der beiden Leiter von diesem Dienst hier und geht gerade durch eine sehr schwere Zeit Zuhause!

Alles liebe von Rio,
Raphael
Read more »

Deutscher Newsletter September 2016

Monday, October 31, 2016


Hey,

Ich weiß, seit ich das letzte Mal geschrieben habe ist ganz schön viel Wasser den Neckar runtergeflossen und so hab ich mich jetzt zusammengraufft, um mal wieder was von mir hören zu lassen.

In den letzten Monaten durfte ich die meiste Zeit in Deutschland verbringen. Dort hatte ich das Vorrecht, sehr viele verschiedenen Dienste zu unterstützen. So war ich bei ein paar verschiedenen Camps dabei, um meinen Beitrag dort beizusteuern. Außerdem was es super, Zeit mit alten Bekannten zu verbringen und in sie zu investieren, sie zu unterstützen und im Wachstum zu begleiten, während sie sich in andere investieren. Und dabei machen sie einen Mega Job! Es war ein absolutes Privileg für mich!

Hier ein paar eindrücke:












Ich hatte auch die wunderbare Chance, mit einem alten Leiter und Freund aus England und einem Team nach Südafrika zu gehen, wo wir einer alleinerziehenden Mutter ein neues Zuhause bauen durften! Es war eine sehr gute Zeit auf die ich sehr gerne zurückblicke. (Der JmeM Dienst heißt tenthousandhomes.)

Vorher und Nachher:











Leider habe ich mir ziemlich früh in Deutschland meine Hand gebrochen. Dies hat meinen Aufenthalt unerwartet verlängert. Allerdings war diese Zeit, die ich dann länger in Deutschland war, ein wunderbare Zeit und ein großer Segen. Stand Heute, muss die Hand nicht operiert werden aber ich hab immer wieder Schmerzen, da auch der Miniskus beschädigt ist. Deshalb bin ich noch sehr vorsichtig und muss meiner Hand immer wieder Auszeiten geben.

Nun bin ich seit ca. 2,5 Wochen wieder in Rio de Janeiro, wo ich auch bei meinem letzten Newsletter hingereist bin. Hier unterstütze ich zwei Freunde, die hier einen neuen Dienst aufbauen. Wir nehmen uns sehr viel Zeit, um in die Jugend zu investieren. So haben wir 2 mal pro Woche Fußball mit Predigt und nächste Woche werden wir bei einer der Gruppe früher anfangen um gemeinsam mit den Jungs in der Bibel zu lesen.
Letzte Woche haben wir für die Jungs eine Art einfachen Gottesdienst angefangen wo wir einfach zusammenkommen und ihnen etwas vom Glauben lehren.
Außerdem predige ich viel in verschiedenen Gemeinden und wir haben auch einen Missionskurs, den wir in einer Gemeinde gestartet haben. Aber mehr dazu später, weil ich den Rahmen jetzt nicht sprengen möchte.

Bitte bete für mich und uns:
- Leider ist die Lage hier gerade letzte Woche sehr gekippt. Wir hatten mehrere Unruhen mit angezündeten Bussen und leider ist scheint’s auch ein Mann von der Polizei erschossen worden.
Am Montag war das Erste mal, dass wir davon auch beeinflusst waren. Wir konnten mit den Jungs aus Sicherheitsgründen nicht Fußball spielen, da allen geraten wurden, Zuhause zu bleiben
- Ich darf sehr viel predigen, dass ist ein absolutes Privileg, aber ich brauch dafür auch Gottes Weisheit und Führung, damit ich sein Herz weitergeben kann
- Meine Zukunft ist sehr offen, ich habe mehrere wunderbare Optionen, doch ich muss auch die Zeit finden, darüber zu beten.

Alles liebe und vielen Dank,

Raphael
Vor dem Fussball gibt es eine Botschaft


Noch ein Highlight des Sommers war das Wandern in der Schweiz mit der Familie!
Read more »

Deutscher Newsletter April 16

Friday, September 30, 2016

Hey,

die letzten Wochen sind sehr gut verlaufen aber jedes Wochenende war voll gestopft und nun sind wir schon im April angekommen. Dies bedeutet für mich wieder einmal Abschied nehmen.
Diese zwei Monate hier waren sehr kostbar. Ich hatte letztes Jahr den Eindruck hierher zukommen um dem Dienst und den Menschen hier zu dienen und ich gehe auf jeden Fall mit dem Gefühl, dies hier getan zu haben.

Letztes Mal hab ich ja schon so den “Alltag” beschrieben, aber die Wochenenden waren auch immer sehr aktionsgeladen. So hatten wir ein Teenager Camp bei dem wir durch Geländespiele, Lobpreis, Verkündigung und auch durch eine Seifenrutschbahn mehr von Gottes Liebe erfahren und sie weitergeben durften! Ein anderes Wochenende war hier in Porto Amazonas das “Apfel-Fest” was bedeutete, dass wir in der Bäckerei ganz schön was zu tun hatten. Wir haben den ganzen Samstag Brot für die Stände gebacken. Am Sonntag haben wir dann Essen und Trinken verkauft um Geld für die Einrichtung zu sammeln.
Ein Wochenende war hier ein Kurs und ich hatte ca. 20 Junge Menschen von einer Schwester-Einrichtung zu Gast in “meinem Hause”. Und wieder ein anderes Wochenende hatte ich selbst die Chance meine Freunde in Curitiba zu besuchen. Über Ostern waren wir auf einer Gemeinde-Freizeit bei der es um Gottes Liebe ging.

Ich darf hier auch sehr gut weiterlernen immer bereit zu sein, z.b. Gottes Wort mitzuteilen oder ein Zeugnis zu geben und so weiter. Bevor ich nach Brasilien kam, hatte ein Freund im Gebet das Wort “Joker” für mich. Dass ich wie ein Joker in vielen Variationen eingesetzt werden kann. Dieses Wort hat sich absolut bewahrheitet und ich bin sehr froh, dass Gott mein Herz schon gut darauf vorbereitet hat. So konnte ich allezeit bereit sein, und auch wenn ich kurzfristig gefragt wurde eine Andacht oder Predigt zu machen oder einen Musikalischen Beitrag zu bringen, war Gott immer sehr treu und hat mich als sein Werkzeug benutzen können. Jesus spricht davon, dass wenn wir unter den Druck der Anklage kommen, der Heilige Geist uns leiten wird zu sprechen (Lukas 12:11-12). Zwar sind es hier keine Anklagen doch auch hier war der Heilige Geist immer treu.
Und damit möchte ich auch dich ermutigen. Gott hat viele Geschichten in dich gelegt und möchte auch durch dein Leben und deine Worte an andere weitergereicht werden. Sei allezeit bereit, dass er durch dich redet, denn er tut es garantiert.

Jetzt geht es auf nach Rio de Janeiro und dort erwartet mich eine ganz schön volle Zeit. Ich hatte einen Magenvirus und durch die Schwächung habe ich auch gleich noch einen Grippalen Infekt eingesammelt. Ich merke wie mein Körper noch immer kämpft und wie ich körperlich immer schwächer werde. In Rio werde ich in meinem achttägigen Aufenthalt mindestens fünf mal Predigen. Bitte betet für Kraft und vorbereitete Herzen. Und das Gott hier auch weiterhin, auch in der Vorbereitungen klar zu mir redet und das ich dem folgen kann was er spricht. Außerdem ist in Rio die Zikka Virus Gefahr viel höher und auch dafür bitte ich um Gebet der Bewahrung. Und dass mein Körper bis dahin wieder voll hergestellt ist.

Vielen Dank für deine Partnerschaft!
Und denk dran, Gott möchte durch dich reden!
Raphael
Read more »

Deutscher Newsletter Februar 16


Hey,

ganz liebe grüße aus Porto Amazonas im Südlichen Brasilien. Ich habe jetzt schon über einen Monat meines Brasilien Aufenthalts hinter mir und bin seit drei Wochen hier in Porto Amazonas.
Die ersten zwei Wochen durfte ich bei meinen Verwandten, die schon seit über 20 Jahren hier in Brasilien als Missionare arbeiten, verbringen. Diese Zeit war ein riesen Segen für mich, da ich sie nicht sehr oft zu sehen bekomme und ich meine beiden Cousins seit  meinem letzten Besuch 2011 nicht mehr gesehen habe.
Mein Hauptziel war es einfach, Zeit mit ihnen zu verbringen! Und es war eine sehr gute Zeit in der ich sie ermutigen konnte und sehr von ihnen ermutigt wurde.
Ich habe hier und da mit ein paar Design-Aufgaben (sie haben eine Literaturarbeit mit der sie Gottes Wahrheit verbreiten und Missionaren in Brasilien praktische Unterstützung geben können) geholfen und habe auch in ihrer Gemeinde das Wort verkündigen dürfen. Und ich bin sehr dankbar für unsere gemeinsame Zeit!

Nun bin zurück in Porto Amazonas, wo ich auch letztes Jahr drei Wochen mit meinem Seelsorge Einsatzteam verbracht habe. Seit einer Woche wurde die Uhr auf Winterzeit umgestellt und es regnet momentan sehr viel.
Die Einrichtung hier ist eine Christliche Kinderganztagesstätte in der die Kinder, deren Eltern dafür nichts bezahlen müssen, Schulunterricht bekommen, aber auch von Gottes Liebe lernen dürfen. Dies geschieht durch Andachten und Geschichten aber vor allem auch einfach durch die handelnde Liebe aller Mitarbeiter.
Ich selber werde hier sehr vielseitig eingesetzt. Morgens fange ich immer an, mit den Kleinen Kinderlieder zu singen. Dann geh ich meistens für eine Weile in die Bäckerei und helfe dort aus. Außerdem hab ich morgens noch manchmal Sportunterricht und helfe dem Hausmeister mit seinen Arbeiten. Hin und wieder werde ich auch gerufen um mal schnell auf eine Klasse aufzupassen ;)
Mittags bin ich dann jeden Tag bei der Andacht der Jugendlichen dabei, diese kommen nach der Schule hier her. Montags darf ich die Andacht machen und ich muss doch immer sehr kreativ denken um die mangelnden Sprachekenntnisse irgendwie auszugleichen. Doch es funktioniert auf jeden Fall besser und besser. Einmal in der Woche machen wir ein Fussball-Training mit den Jugendlichen. Den Rest der Zeit helfe ich mit, irgendwelchen Sachen vorzubreiten, in der Bäckerei oder beim Hausmeister. So habe ich z.B. gemeinsam mit Marcos (der Leiter für die Jugendlichen) ein Bibelregal gebastelt, in dem man die Bücher der Bibel rausnehmen kann und wieder einordnen, so dass die Jungs und Mädels den Aufbau der Bibel leichter lernen können.
 
An den Wochenenden helfe ich dann auch meistens in der Gemeinde mit dem Lobpreis mit. Samstags ist Junge Erwachsenen- und Sonntags dann normaler Gottesdienst.

Ich hatte diese Woche noch einen Biss/Stich Wunde(Vermutung liegt auf Ameisen). Als Resultat hatte ich am ganzen Körper Ausschlag und Schwellungen, mein Kopf war total taub und alles hat gejuckt. Marcos hat mich daraufhin hier ins mini Krankenhaus gefahren. Dort habe ich drei Spritzen bekommen und noch paar Tabletten. Die Medizin hat sofort super gewirkt, aber es war schon interessant da ich so was noch nie hatte… Leider habe ich es verpasst ein Bild zu machen!
Ich denke dies waren jetzt schon wieder fast zu viele Informationen, aber ich werde mich bald wieder melden! Ich nehme mir abends immer ein wenig zeit um zu kommunizieren.
Aber mir geht es Gut und Gott arbeiten in mir und durch mich! Und ich kann dies sehr genießen!

Gebetsanliegen:
- Bitte betet da hier  alles nur auf Portugiesisch abläuft für weitere Gnade in der Sprache
- Gesundheit und Bewahrung
- Das die Liebe Gottes hier tief und unantastbar in die Herzen der Kinder und Jugendlichen           gepflanzt werden
- Das Gott weiterhin in mir arbeitet und dass ich erkennen kann welche Dinge Er in meinem           Leben ansprechen möchte

Alles liebe,
Raphael
Read more »

Deutscher Newsletter Dezember 2015

Sunday, February 28, 2016
Und schon wieder ein Jahr vorbei
Hey,

so jetzt melde ich mich noch ein letztes mal bevor wir alle in die Feiertage und in das neue Jahr starten. Ich hatte nun schon wieder eine gewisse Zeit in Deutschland seit meiner Rückkehr von Brasilien. Diese Zeit habe ich vor allem genutzt, um mich vor Ort einzubringen und Dinge nachzuholen, die im letzten halben Jahr vor allem wegen Internetmangels auf der Strecke geblieben sind.  Noch dazu war ich für dreieinhalb Wochen in England um dort einen Jugend mit einer Mission Standort zu unterstützen... Aber jetzt erstmal eins nach dem anderen!

Wie ich schon beim letzten Mal beschrieben habe, wollte ich ja gerne in Brasilien bleiben um dort noch ein wenig zu dienen und die vorhandenen Dienste zu unterstützen. Das ist, so hatte ich den Eindruck, was ein nächster Schritt für mich sein sollte. Nun ging das ja nicht wegen der Visa Situation und ich musste für 3 Monate das Land verlassen. Theoretisch konnte ich kurz vor Weihnachten wieder zurückgehen. Aber ich habe beschlossen meinen Teil dazu beizutragen, dass dieses Jahr das Erste mal seit vier Jahren die ganze Familie Weihnachten zusammen feiern kann und deshalb mein Zurückkehren nach Brasilien auf Mitte Januar zurückgesetzt.
Da das einzige Wort das ich hatte, andere Dienste zu unterstützen habe ich mir gedacht, dafür muss ich nicht warten bis ich in Brasilien bin. Und so habe ich  versucht, mich so viel wie möglich hier in Deutschland einzubringen.
Das ist für mich immer ein Riesen Privileg hier in Menschen zu investieren und ein Teil davon zu werden was Gott gerade in Deutschland macht. Es gab viele Highlights in dieser Zeit, eines davon war mit auf unsere Konfirmandenfreizeit zu gehen und in Konfis und Mitarbeiter zu investieren!



Es was schon lange geplant dass ich zu meinen alten Leitern nach England zurückgehe um auch dort die Dienste ein bisschen zu unterstützen. Deshalb bin ich für 3,5 Wochen nach Holmsted Manor, dem ersten JMEM Standpunkt Englands gegangen. Dort haben meine alten Leiter nun die Zentrumsleitung. Mein Ziel war es, eine praktische Unterstützung, aber auch eine Ermutigung für Mitarbeiter und Studenten zu sein. Und ich bin am Ende wirklich wieder heimgefahren mit der Gewissheit, dass ich mein Ziel erreicht habe. Rückmeldungen wie „Du hast die Atmosphäre verändert“ oder „Ich bin so Dankbar für deine Hilfe“ haben mich darin bestätigt und ermutigt.
In Holmsted habe ich vor allem Zeit mit Praktischen Hausmeisterarbeiten wie z.B. Lichter zu installieren oder die Feuerschutztüren wieder auf Vordermann bringen verbracht. Zusätzlich habe ich geholfen nach dem Gottgegebenen Riesen Grundstück zu schauen, quasi Gärtnerarbeiten. Dort habe ich ein paar kleine Bäume gefällt und geholfen unsere Weihnachtsevents vorzubereiten. Dafür haben wir Nazareth und Bethlehem gebaut (zb in dem Bild unten), wir haben uns Pferde, Hühner und Schafe ausgeliehen und ich selbst durfte einen der drei Weisen spielen und Baby-Jesus das Gold vorbeibringen. Außerdem habe ich bei den wöchentlichen Evangelisationen und Dingen wie Lobpreis und eine Art „Suppenküche“ mitgeholfen.



Nun freue ich mich auf das Jahresende mit meiner Familie und im Januar geht’s dann wieder nach Brasilien!
Ich wünsche dir, dass du diese Weihnachten auch wieder neu erkennen kannst wie sehr Gott uns beschenkt hat. Das er selbst alles aufgegeben hat um uns zurückzuholen! Und das auch deine Freude und dein Tun, seine Liebe auf Erden ganz neu widerspiegelt!
Gottes guten Segen für die Festtage und das kommende Jahr,
alles liebe,
Raphael

Niemand hat größere Liebe denn die, dass er sein Leben lässt für seine Freunde. – Johannes 15:13
Read more »

Deutscher Newsletter September

Thursday, December 17, 2015
letze Woche meiner Schule... und jetzt?
Hey,

ich kann es persönlich gar nicht fassen wie schnell die Zeit vergeht. Aber das wird wohl überall so sein. Letztes mal als ich schrieb waren wir noch in Porto Amazonas. Am Ende unserer Zeit dort haben wir alle gemeinsam an diesem Fisch gearbeitet von dem ich erzählt habe. Und haben ihn dann fertig gemacht. Hier ist noch ein Bild:
 

Was machen wir gerade:
Wie gesagt sind wir dann nach Curitiba und hier sind wir in einem Zentrum JMEM’s. Wir unterrichten über Seelsorge-Werkzeuge in einer DTS, die auf Seelsorge fokussiert ist. Und hier werden wir auch noch einmal die ganze Plumbline (Zu Deutsch Senklot - Ein Seminar über Innere Heilung) unterrichten. Auch in Belo Horizonte haben wir diese intensiv unterrichtet. Immer im Anschluß gab es eine Zeit, in der jeder Student von seinem Leben erzählt hat und wir dann persönlich für sie gebetet haben. Hier werden wir allerdings nur eine stark gekürzte Version als Seminar unterrichten (nur 8 stunden, das ist mehr oder weniger die Hälfte).
Wir hatten auch hier die Möglichkeit, weiter in der Seelsorge in Seelsorgegesprächen zu wachsen. Das hat sehr Spaß gemacht und wir alle haben so viel lernen können.

Kleine Ermutigung:
Gott hat in diesen Tagen sehr durch das Lied „Here Now (Madness)“ zu mir  gesprochen. In diesem Lied geht es darum, wie Gottes Liebe für uns doch so schön und sehr ausgefallen ist. In diesen Tagen habe ich sehr viel verarbeitet (z.b. die Frage wie geht es weiter). Und dieses Lied hat mich daran erinnert, wie diese Verarbeitung immer aus der Ruhe und Liebe Gottes rauskommen sollte. Und das am Ende das wichtigste was wir wissen müssen ist, dass Gott mit uns ist. Eine Zeile des Lieds heißt:
Jetzt Hier, alles was ich weiß ist dass du jetzt hier bist.
Gott ist mit uns, in diesem Moment wo ich dies schreibe und du es liest. Gott ist mit uns und das zu wissen ist genug. Darin können wir ruhen. Wir sind nicht allein. Er ist da.

Und Jetzt:
Wie ich geschrieben habe, hatte ich den Eindruck, dass Gott mich zur richtigen Zeit leiten wird. Und wie ich gerade gesagt habe, durfte ich neu erkennen, dass egal was ich tue oder wo ich sein werde Er dabei ist!
In einer Woche endet meine Schule. Der Plan für mich war dannach nach Rio De Janeiro zu gehen um dort für eine Woche mit einem alten Freund zu verbringen. Dort werde ich auch am Dienstag den 15. September predigen (bitte beten ;)). Dann war der Plan, Samstags wieder im Flieger nach Deutschland zu sitzen... WAR. Dies ist zwar immer noch eine wunderschöne Option. Aber ich habe mich entschieden, eine Verlängerung meines Visums zu beantragen und zu versuchen, noch einmal drei weitere Monate hier in Brasilien zu bleiben. Der Grund dafür ist nicht das Wetter (dass nebenbei bemerkt diese 3 Monate bei weitem schlechter war als in Deutschland). Sondern der Eindruck, dass ich hier noch eine Zeit zum Dienen verbringen sollte. Am Dienstag muss ich zur Polizei und werde sehen ob ich mein Visum bekomme oder nicht. Egal was passiert, es sind zwei sehr gute Optionen und ich werde beide sehr glücklich annehmen. Falls es so ist und ich hier bleiben kann, werde ich die Hauptzeit in Porto Amazonas verbringen um dort dienend zu unterstützen...
Gebet ist ein Schlüssel -
Bitte Bete für:
  • für unsere Unterrichte diese letzte Woche
  • ein gutes Miteinander nach einem halben Jahr des Zusammenleben
  • ein gutes Auseinandergehen des Teams, dass niemals leicht fällt  (speziell nicht nach einem halben Jahr miteinander)
  • Gottes Leitung mit meinem Visum
Ich werde dann kurz Bescheid geben was bei meinem Polizei Besuch rauskam.

Gott befohlen,
Raphael

<-- bin="" dankbar="" die="" div="" ein="" eine="" einen="" f="" familie="" ich="" kam="" kurzbesuch="" kurze="" meiner="" noch="" r="" sehr="" teil="" vorbei="" zeit="">

Update...
Am Dienstag war ich bei der Polizei um zu schauen ob ich meinen Aufenthalt in Brasilien verlängern kann.
Dieser Antrag wurde  zwar nicht abgelehnt sondern es ist schlicht weg nicht mehr möglich für einige Länder dies zu tun und Deutschland gehört nunmal dazu.
Für mich ist das aber gar kein Problem, denn ich freue mich sehr erstmal nach Deutschland zu kommen.
Der Hauptgrund warum ich direkt bleiben wollte war eigentlich dass es viel billiger ist als hin und her zu fliegen...
Nun ist die Überlegung ob ich im neuen Jahr einfach nochmals drei Monate komme, aber dass hat ja auch noch Zeit.
Ich habe auf jeden Fall frieden und freue mich sehr. Bitte bete doch dass sich die richtigen Türen öffnen. Ich habe viele Ideen aber will jetzt erstmal einen Schritt nach dem anderen machen.

Vielen Dank für deine Unterstützung,
Alles liebe

Raphael
Read more »

Newsletter August 2015

Monday, September 21, 2015


E ai, tudo bem?

grüße aus Porto Amazonas. Dies ist eine kleinere Stadt mit ca 5000 Einwohnern. Hier ist die Infrastruktur in wenig anders als in Deutschland und so kommt es, dass dies hier eher einem kleinen Dorf gleicht. Nur um dir eine Vorstellung zu geben, hier gibt es eine einzige Bank.
Wir arbeiten hier mit einer Menonitischen Organisation namens Amas. Diese hat sechs Einrichtungen hier in Brasilien und wir arbeiten mit einer Kindertagesstätte namens „Peixinho Feliz“ (Fröhliches Fischlein).
Unsere Arbeit hier ist sehr praktisch. Ich nutze die meiste meiner Zeit an zwei „Baustellen“. Zum einen helfe ich in der eigenen Bäckerei mit dem Brot backen, zum anderen erneuere ich das Pflasterstein-Mosaik eines Fisches, welches in den letzten 30 Jahren verfallen ist.

Außerhalb der praktischen Arbeit unterrichten wir jeden Tag bei den Jugendlichen. Und in zwei verschiedenen Klassen zusätzlich noch einen Unterricht für die 7 bis 10 jährigen. Hier reden wir von Gottes Wahrheit, seiner Liebe und Anahme. Einmal in der Woche haben wir auch einen Abend mit einigen der Eltern oder andere Erwachsene, welche wir in ihrem Leben und in der Erziehung ermutigen können.
Wir sind jetzt noch eine weitere Woche hier in Porto Amazonas und am Wochenende haben wir mehrere Gottesdienste in denen wir predigen werden.
Danach werden wir eine zweitägige Pause als Team machen und dann in Curiciba bei Jugend mit einer Mission arbeiten.
Bitte haltet mich und das Team im Gebet. Vor allem ist es uns ein Anliegen, dass Dinge die wir hier angefangen haben auch zeitlich fertig bringen können. Aber auch für Stärke (geistlich, emotional und physisch) und Gesundheit! Einer meiner Leiter, Gabriel, wurde sehr schwer von einer Allergie getroffen und ist nun am langsamen recovern.

Generell füge ich mich schnell ein, und an allen Orten würden sie mich gerne behalten. Deshalb wäre es auch gut, dass meine Gedanken beschützt sind. Ich hatte den starken Eindruck dass Gott mich leiten wird nach dieser Schule und so will ich auf ihn vertrauen und mich nicht bei diesen ganzen Einladungen verrückt machen lassen ;)

Vielen dank für deine Partnerschaft,
Im Herrn verbunden
Raphael


     
Read more »

Newsletter Juni 2015


Hey,

es ist nun schon knapp  über ein Jahr als seitdem ich meinen letzten Newsletter verschickt habe. Damals habe ich wie angekündigt dann auch meine Sabbatzeit eingelegt. Nachdem am Anfang noch unsicher war wie lange diese sein wird haben mir nach und nach mehr Leute ans Herz gelegt ein ganzes Jahr einzulegen.
Trotzdem habe ich jede Anfrage ernst genommen und mir im Gebet Zeit genommen mich zu entscheiden. Deshalb war ich im letzten Jahr nur einmal klar das ich auf einer Jüngerschaftsschule der Next Wave, das Schiff von YWM England auf dem ich auch schon war, eine Woche unterrichten sollte. Und im neuen Jahr habe ich dann auch noch einmal Lobpreis mit Soul Devotion geleitet.
 
Der Unterricht war für mich sehr wichtig. Denn es war nicht nur eine Woche Unterricht sondern eine Woche, in der ich wirklich den Leuten auf dem Schiff dienen konnte. So hatte ich Einzelgespräche mit sehr vielen Menschen. Aber auch für mich selber war es eine sehr wichtige Woche. Ich habe einfach sehen können, dass dies wirklich meine Berufung ist und dass ich meine Gaben in meinem Dienst sehr gut einsetzen und gebrauchen kann…
 
Dann stand ich ja aber immer noch vor der Frage wie es weitergehen soll. Und die Antwort war klar: Schritt für Schritt. Ich habe gemerkt, dass ich nicht ewig vorausplanen muss, sondern dass ich mich gerade in dieser Phase nur auf den nächsten Schritt konzentrieren muss!
Und dabei hat sich auch eine wunderbare Türe aufgetan.
Die letzten drei Monate , die auch gleichzeitig der Abschluss meiner Sabbatzeit waren hab ich nicht mehr in Deutschland verbracht sondern in der Schweiz. Dort habe ich eine Seelsorge Schule mit Jugend mit einer Mission besucht. Dies war ein Feld welches mich schon länger mehr interessiert hat, da ich ja sehr viel mit Menschen arbeite.
Ich habe immer gedacht, dass Seelsorge etwas ist wo Ich hingehen muss wenn es mir schlecht geht: Dort wird für meine Seele gesorgt und ich fühle mich wieder besser. Im letzten Jahr hab ich erkennen dürfen, dass Seelsorge so viel mehr ist. Wir alle sollten nach einem gesünderen Leben streben. Und zwar ganzheitlich in Geist, Seele und Körper. Einfach ausgedrückt befasst sich Seelsorge damit, wie wir in allen drei “Abteilungen” den nächsten Schritt nach vorne machen können und hilft uns somit, als Person zu wachsen.
Denn jeder Mensch, egal wie gesund oder krank er aussieht, hat Dinge die seinen Wachstumsprozess angegriffen haben. Denn das beste was dem Feind passieren kann ist, dass wir nicht glauben wer wir sind und es aus diesem Grund nicht ausleben können. Deshalb versucht er ständig dies anzugreifen. Joh 10:10 sagt der Feind kommt zum töten, stehlen und zerstören aber Jesus kommt, dass wir Leben im Vollen haben. Darum geht es in der Seelsorge; den nächsten Schritt mit Gott zu machen.
 
Nun, da ich sehr viel mit Menschen arbeite, habe ich gemerkt dass ich in diesem Bereich noch besser ausgestattet sein kann. Unter anderem auch, um Leuten besser begegnen zu können.
Aber dass schöne ist ja, dass es immer mit uns selber anfängt. Ich konnte Gott tiefer begegnen, bevor ich anderen helfe, mit ihm tiefer zu gehen.
In den letzten Monaten habe ich sehr viel Heilung erfahren und Gott hat sehr viel an meiner eigenen Idendität gearbeitet.
Nun kommt der nächste kleine Schritt. Ich werde die nächsten 3 Monate in Brasilien den Einsatz der Schule machen. Dort werde ich über Seelsorge und Modelle der Seelsorge unterrichten und vor allem mit Mitarbeiten von Jugend mit einer Mission oder Gemeinden  vor Ort Seelsorge Gespräche führen, damit diese auch persönlich wachsen können.
Bitte betet für mich und dass Team, dass wir nicht zu große Sprachbarrieren haben. Zudem brauchen wir Gebetsunterstützung, dass wir nun, wie wir rausgehen und wieder aktiv Dienst machen nicht unseren eigenen Prozess verpassen. Denn Gott möchte nicht dass wir für ihn arbeiten sondern mit ihm.


Ich möchte mich auch ganz herzlich bei allen bedanken, die mir diese Auszeit finanziell ermöglicht haben. Es hört sich vielleicht hart an, aber hätte Gott mich nicht dazu gezwungen weiß ich nicht wie ob ich überhaupt noch in diesem Dienst sein könnte. Ich habe schon sehr viele Verletzungen und Enttäuschungen erlebt und ich gar nicht gemerkt, wie schlecht es mir eigentlich ging. Dieses Jahr Auszeit war sehr augenöffnend für mich und ich habe einiges in meinem Leben neu eingestellt um in meiner Arbeit mit Gott nicht mich selbst zu verlieren (Lukas 9:25).
 
Ich werde nun wieder öfters schreiben und freue mich auch immer von euch zu hören!

In Liebe,
Raphael
Read more »

Newsletter April 2014

Sunday, July 5, 2015




Hey,

erstmal möchte ich mich entschuldigen, dass es wieder solange gedauert hat… Wie ihr euch wahrscheinlich vorstellen könnt, waren die letzten Wochen ziemlich anstrengend und voll. Auf der einen Seite hatte ich sehr viel damit zu tun, hier einen guten Abschluss zu machen und auf der anderen Seite ist alles natürlich auch sehr emotional anstrengend. Speziell die letzten zwei Wochen habe ich jeden Tag zwischen 12 und 17 stunden gearbeitet. Und nun sitze ich im Flugzeug und habe endlich das Ziel erreicht!

"Offiziell" hatte ich gestern meinen letzten Arbeitstag. Ich sage "offiziell" weil es noch sehr viel zu tun gibt. Deshalb arbeite ich sogar im Flugzeug noch an ein paar Sachen.

Trotzdem waren die letzten Wochen unglaublich schön und kostbar für mich! Ich kann mit meinem ganzen Herzen sagen ich liebe San Jose, Kalifornien und die USA! Es ist ein unglaubliches Geschenk, hier Dienen zu dürfen. Deshalb waren diese letzten Wochen hier alles andere als leicht!

Die meiste Zeit habe ich an der Database verbracht und ich bin sehr zufrieden mit dem Resultat! Ich bete, dass Gott die Database als Werkzeug benutzt, dass mein Team effektiver und besser arbeiten kann. Und ich bete, dass er durch all die Stunden, die ich investiert habe, verherrlicht wird!
Ansonsten war ich noch jede Woche im "Kidsclub", wo wir die Botschaft von Gottes Liebe und seinem Reich an die Kinder der Grundschule weitergegeben haben. Auch hier hatten wir unglaubliche Durchbrüche. Einige der Kinder haben angefangen, Jesus nachzufolgen und sind sehr hungrig, mehr zu lernen! In den letzten beiden Wochen haben wir sehr viel über Gebet geredet und gemeinsam für verschiedene Gebetsanliegen und für Heilung gebetet!
Auch im Youth Street Programm, wo wir Einsätze bei unseren Kindern in der Nachbarschaft machen, haben wir wunderbare Fortschritte gesehen! Am Samstag war meine letzte Veranstaltung wo wir mit den Kindern und auch ein paar Eltern gemeinsam Tomales (Mexicanisch) gekocht haben! Auch da hatte ich immer wieder sehr gute Gespräche mit den Kids. Bei einem Event sind wir zu einem Park gelaufen. Dabei hat mich eines der Kinder über den Himmel befragt und ich habe ihr die wunderbare Botschaft von Jesus und die Hoffnung, die wir durch sein Opfer haben können erzählt. Am Ende hat sie gefragt, wie wir mit Jesus leben können und ich fragte zurück ob sie das will… Ihre antwart war:" Dahh! Natürlich will ich das"; in einem Ton der klar sagte, "Was für eine dumme Frage, Jesus ist super und ich will auf jeden Fall mit ihm leben".
Letzte Woche habe ich ihr eine Bibel geschenkt!

Wie gesagt, Gott tut Großes und es macht einfach mega Spass, in der ersten Reihe zu sitzten und zuzuschauen und mitanzufassen!
Wie geht es nun weiter?
Es ist sehr schön zu sehen, wie Gott alles schon super vorbereitet hat! Leute kommen, die da weitermachen wo ich aufhöre. Wir haben gerade eine neue Person für zweiundhalb Monate da und noch mehrere Leute sind im Denkprozess!
Ich glaube das es sehr gut ist, dass ich gehe und andere Leute weitermachen können. Ich denke einfach, dass Gott dadurch neue Türen für mein Team und den Dienst in San Jose öffnet.

Aber was wird aus mir? Wird er mir auch neue Türen öffnen, einen neuen Platz geben? Weisst du, Gott ist immer treu! Ich habe keine Ahnung was kommt aber ich weiß etwas sicher! Er ist treu, er ist gut, er will immer das Beste für uns, er hat einen Plan,… ich könnte die Liste von seinen Wahrheiten immer weiter fortsetzen! Und das ist es auch, was ich mir vor Augen halte!
Ich vestehe zwar nicht warum ich jetzt meine sieben Sachen packen soll aber im Nachhinein wird man immer schlauer!
Für jetzt weiß ich, dass nach über 5,5 jahren in denen ich von Aufgabe zu Aufgabe gegangen bin und keine wirkliche Pause hatte, Gott mir nun eine Pause verschrieben hat! Und somit werde ich für mindestens 3 Monate Zeit haben, mich wirklich auf ihn zu fokusieren. Ich möchte diese Zeit nutzten, um Zeit mit meiner Familie zu verbringen und mich wieder neu, ganz auf Gott auszurichten. Also zu lesen, sein Wort zu studieren und einfach Zeit mit Gott zu verbringen! Ich bitte euch, dass ihr diese Zeit auch als Teil meines Dienstes seht und mich weiterhin finanziell aber vor allem im Gebet unterstützt. Genauso möchte ich bitten, dass ihr diese Zeit respektiert und mir helft es einfacher zu machen, mich nicht in andere Dinge einzubringen! Natürlich werde ich Zeit haben, Fragen zu beantworten und mich mit euch persönlich zu treffen! Somit werde ich am 29. Mai in Deutschland landen!

Wie geht es dann weiter! Um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung! Ich habe den starken Eindruck, dass Gott mich zu dieser Pause beruft und das er mir zur richtigen Zeit klar macht, wie es weiter geht. Im Moment fühlt es sich ein bisschen so an, als würde ich in eine dunkle Höhle laufen und einfach darauf warten müssen, bis er das Licht anschällt! Aber ich habe den eindruck dass ich weiterhin im "Dienst" bleiben werde, aber wie genau das aussieht und wo es sein wird kann ich nicht sagen. Ich habe buchstäblich in der ganzen Welt Angebote, zu kommen und auch zurückzukehren nach San Jose wäre eine Möglichkeit. Aber ich möchte gehen wohin er mich führt!

Ich weiß, dieser ganze Brief is schon voll mit Gebetsanliegen aber ich möchte trotzem noch ein paar rausschreiben, damit es leichter wird spezifisch zu beten.
- Meine letzten Wochen in den Staaten, dass ich mich gut verabschieden kann
- Vorbereitung auf meine Sabbatzeit, das mein Herz am richtigen Fleck ist
- Versicherung in Deutschland
- Vertrauen das ich einfach seinen Frieden habe, bis nächste Schritte klar werden!
- das ich genug Taschentücher habe, all die Tränen die fast täglich fliessen abzuwischen!


Wie gesagt bin ich im Flugzeug, ich bin auf den Weg nach Hawaii um Zeit mit meinem Bruder Tobi und unseren Eltern zu verbringen. Von dort wird auch schon mein erster Koffer der nach Deutschland fliegt…(scary)! Und ich habe dort auch noch Freunde von denen ich mich verabschieden möchte!

Ich hoffe es geht euch gut, wenn wir das hier lest und halte euch im gebet!
Vielen dank für deine Unterstützung!

In Liebe,
Raphael
Die bilder sind von meinem letzten Youth Street Event!
Read more »

Newsletter Februar 2014

Friday, April 18, 2014

Hey,

ich hoffe dir geht es gut und heute kannst du über sehr große Veränderungen in meinem Leben lesen...
 
Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie tief ist seine Weisheit, wie unermesslich sein Wissen! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege! Römer 11:33
 
Dieser Bibelvers ist wohl die beste Richtlinie für mein Update. Man muss den ersten Teil verstehen um den zweiten Teil akzeptieren zu können...
 
Wie unerschöpflich ist Gottes Reichtum! Wie tief ist seine Weisheit, wie unermesslich sein Wissen!
 
Gottes Reichtum ist, was unser Leben bereichert. In ihm haben wir alles was wir brauchen. Wenn wir mit ihm leben, dann ist unser Leben im wahrsten Sinne des Wortes „bereichert“. Seine Weisheit steht über unserer Weisheit und sein Wissen übersteigt alles Wissen in dieser Welt. Gott ist Gott, er bewirbt sich nicht nur für den Job!
Sein Herzenswunsch ist es, uns mit Ihm zu bereichern und mit uns zu leben. Aber auf der anderen Seite weiß ER und nur ER was wirklich in unserem Leben und drumrum abgeht. Er sieht das große Bild von dem wir immer nur einen kleinen Teil sehen. Dass heißt auch ER und nur ER weiß, was am Besten für uns ist. Denn sein Wissen übersteigt meines bei weitem!
Wenn wir das verstehen, dann ist es doch ein bisschen einfacher, den zweiten Teil des Verses zu lesen...
 
Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!
 
Ja, seine Entscheidungen sind für uns nicht immer leicht zu verstehen und seine Wege scheinen manchmal mehr einem Urwaldpfad zu gleichen... Und trotzdem können wir ihm voll und ganz vertrauen, denn sein Plan ist wunderschön und perfekt. Er kennt das große Bild und alles was wir tun müssen, ist ihm Schritt für Schritt zu folgen!
 
Diese Botschaft ist erleichternd, weil wir nicht jedes Detail selber rausfinden müssen. Gleichzeitig ist es aber auch herausfordernd, weil manchmal der Weg, den er uns vorschlägt , anders aussieht, als wir uns das vorgestellt haben!
 
Und genau da bin ich jetzt. Eine dieser Kreuzungen, an welcher mich der Vater auffordert abzubiegen. Ich verstehe es nicht richtig, aber ich möchte ihm vertrauen und gehorchen!
 
Ich habe den Eindruck dass meine Zeit hier in Amerika zu Ende ist. Ich bin sehr dankbar für die letzten zwei Jahre. Auch wenn ich wusste, dass ich auf lange Sicht wieder nach Europa komme, hätte ich nicht gedacht, dass es so schnell kommt. Ich liebe mein Team und meine Arbeit hier auch wenn in den letzten Wochen sind viele Tränen geflossen sind. Der ganze Prozess ist eingeleitet und ich werde in den nächsten Monaten wieder nach Deutschland kommen. Für mich was das zunächst sehr schwer zu verstehen, denn ich weiß nicht genau, wo mein nächster Platz sein wird. Aber jeden Tag nimmt die Freude in meinem Herzen zu, denn ich weiß, dass ich nach seinem Willen handle. Das ist das Beste, was wir tun können. Er hat einen Plan und er wird auch klarmachen wie es weiter geht!
 
Wie geht es weiter?
Ich weiß es wirklich noch nicht. Das einigste was ich weiß ist, das Gott mich zum vollzeitlichen Dienst berufen hat. Wie das nun weiterhin aussehen wird, liegt in seiner Hand. Aber ich werde wahrscheinlich für eine längere Zeit in Tamm sein!
Für den Moment liegt mein Fokus darauf, hier meine Arbeit gut zu beenden und noch einmal das Beste aus dieser letzten Zeit zu machen. Dann werde ich wohl nach über fünf Jahren im Dienst eine Sabbatzeit einlegen, in der ich mich wieder voll auf Ihn ausrichten kann.
 
Ich weiß ich bin nicht in sehr viel ins Detail gegangen! Wenn du Fragen, Anregungen oder Eindrücke für mich hast, bitte meld dich doch bei mir. Ich bekomme zwar ein bisschen Hilfe hier, aber wenn wir so große Dinge durchlaufen, ist es immer sehr hilfreich, wenn man dies nicht alleine tut!
 
Bitte bete für...
- baldige Klarheit wann ich genau nach Deutschland komme
- dass ich meine Arbeit bis zum letzten Tag mit ganzem Herzen machen kann
- dass ich gute Zeiten mit meinen Freunden hier habe und in sie investieren 
   kann
- dass Gott mir zur richtigen Zeit klar macht, wie es weitergeht
 
Zum Abschluss noch mal ein Lied. Es geht darum dass es nicht immer leicht ist aber Gott treu bleibt!
Faithful by Hawk Nelson
 
Ich freue mich auf ein baldiges Wiedersehen!
 
Raphael
Read more »

Newsletter Januar 2014


Hey,
Der Anfang des Jahres 2014
Gott Nahe zu sein ist mein Glück. Psalm 73:28 Jahreslosung
Dieses Jahr hat angefangen wie kaum ein anderes. Normalerweise gehe ich in ein Jahr voller Elan und bereit, die Welt mal wieder umzuschmeißen. Doch dieses Jahr war anders. Dieses Jahr startet(e) für mich eher unter dem Banner der Ungewissheit. 2013 endete für mich sehr turbulent und nur weil wir im Kalender zu Januar springen, heißt es nicht, dass alles andere wieder auf Null springt.
In meinem persönlichen Leben habe ich Ende des Jahres ein paar unerwartete und schwere Neuigkeiten bekommen. Das war nicht einfach, aber ich habe dadurch erkennen dürfen, wie ich unbewusst viele Fehler gemacht habe und das ich nichts aus eigener Kraft erzielen kann. Das Ganze hat mir wieder einmal klar gezeigt, wer ich bin und wer Gott ist. Letztendlich hat das uns doch wieder stärker zusammengeschweißt und ich habe gesehen, wie ich Gott brauche und wie gut Er und seine Gnade ist. Ich bin nicht perfekt aber Gott ist treu!


(Bilder von Thanksgiving und Weihnachten mit meiner Amerikanischen Familie)

Bei der Arbeit kämpfe ich sehr darum, ein gutes Klima herzustellen und das wir gemeinsam als Team Gottes Reich bauen können.
Wie schon im Dezember angedeutet, ist es gerade nicht sehr einfach. Im Team zieht jeder in eine andere Richtung und man wird immer wieder vor die Frage gestellt: „Kann ich meine, mir von Gott gegebene Aufgabe hier noch weiter erfüllen oder bin ich am Ende angelangt?“.
Aber in all diesen Dingen, die in meinem Leben vorkommen, habe ich eine umso stärkere Beziehung mit Gott. Jeden Tag merke ich, dass ich es ohne Ihn nicht tun könnte und dass Er mir nahe ist. Ich habe den Eindruck, dass Gott die ganze Zeit an meinem Ohr ist und mir Mut zuflüstert. Er ermutigt mich, Ihm zu vertrauen und in jedem kleinen Schritt Ihm zu gehorchen anstatt immer über das große Ganze nachzudenken.  Deshalb kann ich nur von ganzem Herzen Sagen: Gott Nahe zu sein ist mein Glück! Niemand behauptet, dass das Leben einfach sein muss, niemand sagt, es geht immer so wie wir es uns vorstellen. Aber wenn wir unser Ohr an sein Herz legen, wenn wir Ihm nah sind, dann gibt Er uns die Kraft, jeden Tag zu leben und Ihm zu vertrauen. Dies füllt mich jeden Tag mit viel Freude und ich bin sehr dankbar, dass ich Ihm nahe sein darf.

Das Ende des Jahres 2013
Ich hatte doch etwas Angst, nachdem ich letztes Jahr am Heiligen Abend allein war, ob  ich dieses Jahr wieder im Dunkeln sitze... Aber ich hab sehr viele verschiedenen Angebote bekommen, Weihnachten mit Leuten zu verbringen.
Ich bin dann zu einem Ort ca. 2-2,5 Stunden von San Jose gegangen, um dort mit meiner „Amerikanischen Familie“ Weihnachten zu feiern. Es ist die Familie von Taylor, der mit mir auch schon Weihnachten in Deutschland verbracht hat, als ich seinen Einsatz geleitet habe.
In dieser Zeit habe ich ein bisschen mehr erfahren dürfen, was es bedeutet in Gottes Familie adoptiert zu sein. Es war eine wunderbare Zeit. Wir waren 11 Leute und sind von Feier zu Feier gegangen. Für die meisten Amerikaner ist Weihnachten der wichtigste Feiertag und alles wird umdekoriert und man feiert mit der Familie. Es war echt super daran teilhaben zu können und Teil einer Familie zu sein!
Wir haben dann auch noch meinen Geburtstag und Silvester gefeiert, und zwischendrin bin ich noch mal drei Tage nach San Jose gefahren für unser letztes YouthStreet Event des Jahres. Wir hatten eine End-of-the-year-Party mit Karaoke, Spielen, Basteln und viel Spaß!



Gebetsanliegen:
•Weisheit für mich und mein Team dass wir in Einheit vorwärts gehen können oder die nötigen Konsequenzen ziehen können
•Kraft Gott zu vertrauen und ihm Schritt für Schritt zu gehorchen
•Liebe die alles andere in den Schatten stellt!

Vielen Dank für die lieben Emails und Post die ich bekommen habe! Es ist sehr ermutigend und lässt mich wieder ein Stück weiter gehen! Ihr seid die besten!

Zum Schluss noch ein Lied dass mir gerade sehr nahe steht und mir in dieser Zeit hilft. Gott ist der beste Architekt. Er baut etwas und wir sehen nicht immer alle Seiten und Fasaden. Aber auch durch einer schweren Zeit hindurch beschützt er uns und baut uns auf. Und wir können ihn nur darum bitten aus seiner Perspektive zu sehen. Hör es dir hier an.

Raphael
 


Read more »
 

Copyright © faithwalk All Rights Reserved • Design by Dzignine
best suv audi suv infiniti suv